Ein perfekt abgestimmtes Duo

Cezary Kwapisz und Florian Streich erwiesen sich auch als fachkundige und unterhaltsame Moderatoren. Foto: ML

Florian Streich am Cello und Cezary Kwapisz am Klavier, beides Dozenten an der Hofheimer Musikschule, glänzten sowohl solistisch als auch als perfekt abgestimmtes Duo beim Beethoven-Sonderkonzert am 4. Oktober. Das Publikum im nahezu ausverkauften großen Saal genoss dieses rare Live-Konzert unter Corona-Bedingungen. 

Es war das erste Konzert nach Abschluss der Renovierung in der Stadthalle – ein Kammermusikabend anlässlich des Beethovenjahres, organisiert vom Kunstverein in Kooperation mit der Musikschule.

Lauschiger Kurzfilm-Abend

Das Wasserschloss in Abstands-Bestuhlung kurz vor Beginn des Kurzfilm-Abends. Foto: Benn

Es wurde ein lauschiger Sommerabend mit launigen Kurzfilmen im Wasserschloss. Im Rahmen des Kreisstadtsommers und mit der Unterstützung der Techniker des Kelkheimer Kinos wurden acht Kurzfilme aus dem Schatzkästchen der Cinema Concetta gezeigt, die seit 25 Jahren das Kurzfilm-Festival in Rüsselsheim veranstaltet.

Alle Filme, die in satirischer Form das Thema Toleranz bearbeiteten, landeten in den vergangenen Jahren jeweils auf einem der ersten drei Plätze in der Opel-Stadt und fanden auch in Hofheim großen Anklang. Ebenfalls viel Beifall gab es für die Moderatorinnen Christine Lennartz und Angelika Schriever-Steinberg, die für den Kunstverein das Filmprogramm zusammengestellt haben.

Latin groove im Wasserschloss

Friends in High Places nach einem gelungenen Abend: Von links Uli Kratz, Uli Pfeifer und Frank Holzamer. Foto: GPF

Einen lauen Sommerabend und ein kühles Getränk genießen. Dazu lateinamerikanische Rhythmen im Ohr.  Das dachten sich vielleicht die über 100 Besucherinnen und Besucher, die am Samstagabend in gewohntem Abstand im Wasserschloss Platz nahmen, um der Band Friends in High Places zu lauschen.

Uli Pfeifer, Sängerin und Bassistin, kommentierte launig die Songs, die überwiegend aus der Feder der Bandmitglieder stammen. So überraschte sie mit einer Song-Inspiration, die auf einer Nordseeinsel  bei steifer Brise und wirbelndem Sand entstand. Dem mit swingendem und warmem Timbre vorgetragenen Song war das beileibe nicht mehr anzuhören.

Uli Kratz, der auf zahllosen Reisen nach Kuba seine Technik an der Gitarre perfektioniert hat, legte manches flotte Solo hin, und Frank Holzamer am Schlagzeug breitete sicher den Rhythmusteppich aus, der schließlich die Füße und so manchen Körper im Takt mitwippen ließ. Tanzen ging ja nicht. Leider. (BMM)

Ob aus Kuba, Brasilien oder von einer nordfriesischen Insel: Das Trio spielte Songs und Rhythmen, die zum Mitwippen einluden.