Satzung

(zuletzt geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 20.4.2018)

I. Name, Sitz und Zweck des Vereins

§1

Der Kunstverein Hofheim e.V. mit Sitz in Hofheim am Taunus ist in das Vereinsregister am Amtsge- richt Frankfurt am Main eingetragen. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwe- cke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur. Der Satzungszweck wird verwirklicht ins- besondere durch Konzerte, Lesungen, Vorträge, Theater- und Tanzabende, Mitwirkung bei Kunstaus- stellungen und ähnliche Veranstaltungen.

§2

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§3

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder er- halten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§4

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch un- verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

II. Mitgliedschaft und Beiträge

§5

Dem Verein können natürliche Personen und Gruppenmitglieder angehören.

Natürliche Personen gehören dem Verein als Einzelmitglieder (ab 18. Lebensjahr oder als Familien- mitglieder (Ehegatten und minderjährige Kinder), als fördernde Mitglieder oder als Ehrenmitglieder an.

Gruppenmitglieder sind juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts, Verbände und Or- ganisationen.

Fördernde Mitglieder sind Personen, die es sich in besonderem Maße zur Aufgabe gemacht haben, die Arbeit des Vereins vor allem finanziell zu fördern.

Die Ehrenmitgliedschaft kann verdienten Mitgliedern des Vereins verliehen werden. Für Ehrenmitglie- der entfällt die Beitragspflicht.

§6

Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung der Aufnahme steht die Anrufung der Mitgliederversammlung offen.

§7

Die Mitglieder sind verpflichtet, die festgesetzten Beiträge zu entrichten. Die Höhe der Beiträge wird von der Mitgliederversammlung beschlossen.

§8

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Streichung, Ausschluss oder durch Auflösung des Vereins.

Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen. Der Austritt muss dem Vorstand mit Brief oder E-Mail erklärt werden.

Die Streichung eines Mitgliedes kann nur durch Beschluss des Vorstandes herbeigeführt werden, wenn die Beiträge trotz wiederholter Anmahnung innerhalb der festgesetzten Fristen nicht entrichtet werden.

Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, wenn ein Mitglied in einer Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt, die seine weitere Mitgliedschaft untragbar erschei- nen lässt. Das betroffene Mitglied ist vor der Beschlussfassung zu hören. Gegen den Entscheid steht dem ausgeschlossenen Mitglied innerhalb eines Monats die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die endgültig mit einfacher Stimmenmehrheit entscheidet.

§9

Die Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins unentgeltlich oder erforderlichen- falls zu einer ermäßigten Gebühr teilzunehmen und an den sonstigen Arbeiten des Vereins teilzuha- ben.

Jedes Mitglied hat eine Stimme in der Mitgliederversammlung, natürliche Personen vom 18. Lebens- jahr an. Im Fall einer Familienmitgliedschaft können zwei Personen abstimmen. Eine Vertretung ist nur für Gruppenmitglieder zulässig.

III. Organe des Vereins und Geschäftsführung

§ 10

Die Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung
b)  der Vorstand
c)  der Arbeitskreis.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 11

Spätestens nach Ablauf von sechs Monaten eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mit- gliederversammlung statt. Die ordentliche Mitgliederversammlung nimmt den Geschäfts- und Kassen- bericht entgegen und erteilt dem Vorstand Entlastung. Sie wählt die Mitglieder des Vorstandes und einen Kassenprüfer oder eine Kassenprüferin. Sie ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden nach Bedarf von dem Vorstand einberufen. Sie müssen einberufen werden, wenn mindestens 20 % der Mitglieder die Einberufung beantragen

Die Einberufung jeder Mitgliederversammlung erfolgt mit einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Mitteilung an alle Mitglieder. Als schriftliche Mittei- lung gilt auch die Einladung per E-Mail. Die Mitglieder sind gehalten, dem Vorstand ihre jeweils gül- tige E-Mailadresse mitzuteilen.

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Zur Abänderung der Satzung ist Dreiviertelmehrheit erforderlich.

Über den Gang der Verhandlungen ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem/der Vorsitzenden als Leitung der Versammlung und dem von ihm/ihr bestellten Protokollführer oder der Protokollführerin zu unterschreiben ist.

§ 12

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem/der Vorsitzenden, dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister/der Schatzmeisterin, dem Schriftführer/der Schriftführerin und min- destens zwei weiteren Mitgliedern.

Der/die Vorsitzende oder der/die stellvertretende Vorsitzende vertritt jeweils mit einem weiteren Vor- standsmitglied gemeinsam den Verein. Im Innenverhältnis gilt: Der/die stellvertretende Vorsitzende vertritt nur dann gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied den Verein, wenn der/die Vorsit- zende verhindert ist.

Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung. Er beschließt über die Verwendung der Geldmittel. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von mindestens drei Mitgliedern, darunter der/die Vorsitzende oder der/die stellvertretende Vorsitzende, beschlussfähig und beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit.

Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die ordentliche Mitgliederversammlung. Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Geschäftsjahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit auf schriftlichem Wege. Mit Zustimmung aller anwesenden stimmberechtigten Mit- glieder kann sie auch durch Zuruf erfolgen. Die Übertragung von Stimmen ist nicht zulässig.

§ 13

Zur Beratung und Unterstützung bei seinen laufenden Aufgaben kann der Vorstand einen Arbeitskreis einrichten, in den er geeignete Persönlichkeiten beruft. Die Berufung kann jederzeit auf unbestimmte Dauer erfolgen. Die Mitglieder des Arbeitskreises sind berechtigt, an den Sitzungen des Vorstands teilzunehmen.

IV. Auflösung des Vereins

§ 14

Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss einer Mitgliederversammlung, die eigens zu die- sem Zweck einberufen ist. Der Beschluss erfordert die Mehrheit der Stimmen aller Mitglieder. Kommt ein solcher Beschluss nicht zustande, so kann der Vorstand zu einer erneuten Mitgliederversamm- lung mit der gleichen Tagesordnung einladen, die diesen Beschluss mit zwei Drittel Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder fassen kann.

Die Mitgliederversammlung wählt zwei Liquidatoren. Das Vereinsvermögen darf nicht unter die Mit- glieder verteilt werden. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins der Stadt Hofheim am Taunus oder einer sonstigen gemeinnützigen Insti- tution mit der Verpflichtung zu, es ausschließlich für gemeinnützige, kulturelle Zwecke zu verwenden.

V. Allgemeine Bestimmungen

§ 15

Soweit es diese Satzung nicht anders festlegt, gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

Gerichtsstand ist Frankfurt am Main.