K.H. Isenstein: Zu Unrecht vergessen – jüdischer Bildhauer und Kunstpädagoge

Vortrag von Prof. em. Eberhard Schmidt

Dienstag
19. Oktober 2021
, 20:00 - 21:30

K.H. Isenstein: Zu Unrecht vergessen – jüdischer Bildhauer und Kunstpädagoge

Der Bildhauer Kurt Harald Isenstein bei der Arbeit.  © Museum Kongegaarden, Dänemark

Bei der Suche nach dem Schöpfer einer ererbten Statuette stößt Eberhard Schmidt auf das bewegte Leben des heute in Deutschland fast vergessenen jüdischen Bildhauers Kurt Harald Isenstein (1898-1980). Isenstein, der in der Weimarer Zeit in Berlin mit seinen Porträtbüsten prominenter Zeitgenossen aus Kunst, Wissenschaft und Politik zu den bekannten deutschen Bildhauern zählte, musste 1933 vor den Nazis fliehen. Er wählte Dänemark als Exilland, wo noch heute ein Museum seine Werke präsentiert. Wie so viele vertriebene Künstler konnte er im Nachkriegsdeutschland nicht wieder an seine Glanzzeit anknüpfen.

Prof. Eberhard Schmidt, geboren 1939 in Berlin, studierte Politikwissenschaft, Geschichte, Germanistik und Philosophie. Er war von 1974 bis zur Emeritierung 2004 Professor für Politikwissenschaft und Zeitgeschichte an der Carl v. Ossietzky Universität Oldenburg.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Kunstvereins mit der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit (CJZ) MTK.

STADTHALLE HOFHEIM, Chinonplatz 4
Dienstag, 19. Oktober 2021, 20 Uhr
Karten nur im Vorverkauf: 10,00 € (Mitglieder 8,00 €). Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt, bei vorheriger Anmeldung. Anmeldung und Kartenverkauf online über www.kunstvereinhofheim.de und in den Hofheimer Buchhandlungen Tolksdorf und Altes Rathaus.


Reservierung / Anmeldung

Ticket-Typ Preis Plätze
Plätze €10,00
Ermäßigte Plätze €8,00