Veranstaltungen 2007

SONNTAG, 23.12.07, 17:00
Konzert bei Kerzenschein
Werke von Camille Saint-Saëns, Felix Mendelssohn-Bartholdy und J. G. Rheinberger

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Das weihnachtliche Konzert der Musikschule Hofheim am 4. Advent unterstützt der Kunstverein als Mitveranstalter.

Auf dem Programm stehen:

Camille Saint-Saëns: Weihnachtsoratorium op. 12
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Kantate „Vom Himmel hoch, da komm ich her“
Josef Gabriel Rheinberger: Konzert für Orgel und Orchester Nr. 2 g-moll op. 177

Ausführende sind:
Matthias Braun, Orgel
Claire Singher, Sopran
Elisabeth Kallos, Alt
Ralf Petrausch, Tenor
Hans-Georg Dechange, Bass
Kirchenchor St. Peter und Paul
KammerChor Hofheim
Sinfonietta Hofheim

Leitung:
Matthias Braun, Hans-Georg Dechange,
Berthold Mann-Vetter

FREITAG, 30.11.07, 18:00
Freitag Abend bei Hermann Haindl
Ein Atelierbesuch anläßlich des 80. Geburtstags des Künstlers

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Der Maler Hermann Haindl hat sich auch als Initiator und Gründungsvorsitzender des Kunstvereins um Hofheim bleibend verdient gemacht. Am 30. September dieses Jahres wurde er 80 Jahre alt. Das wollen wir mit ihm an diesem Abend mit einem Besuch in seinem Atelier „nachfeiern“. In Hermann Haindls ereignisreichem Leben ist ein großes – noch immer wachsendes – malerisches Werk entstanden, das er uns in lockerer Runde in seinem Hause zeigen und erläutern will. Eine spannende Begegnung mit einem außergewöhnlichen Menschen.

BIS SONNTAG, 04.11.07
SONDERAUSSTELLUNG IM STADTMUSEUM
Lieblingsbilder.
Kunst nach 1945 aus Privatbesitz zwischen Main und Taunus

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Erinnern Sie sich noch an die „Hofheimer Lust“? 2002/2003 zeigte der Kunstverein in dieser Sonderausstellung im Stadtmuseum rund 100 Bildwerke und Skulpturen des 20. Jahrhunderts aus Hofheimer Privatbesitz. Der große Erfolg dieser Ausstellung hat uns ermutigt, das Konzept von damals aufzugreifen und erneut zahlreiche Werke der Moderne bis hin zur Gegenwartskunst aus privaten Sammlungen einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.

Da sich der Kreis der angesprochenen Sammler diesmal auf die gesamte Region zwischen Main und Taunus erstreckt, sind alle gezeigten Bilder, Objekte und Skulpturen der neuen Ausstellung erstmals öffentlich in Hofheim zu sehen. Und sie sind wahrlich sehenswert. Künstlernamen wie Nay, Baselitz, Balkenhol, Penck, Rainer, Schumacher, Yves Klein, Kirkeby oder Manzoni mögen das illustrieren. Eine einmalige Gelegenheit, die wir der Großzügigkeit der privaten Sammler verdanken.

Ein Projekt des Kunstvereins Hofheim in
Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Hofheim am Taunus.
Schirmherr der Ausstellung ist Ministerpräsident Roland Koch.

FREITAG, 02.11.07, 20:00
FREITAG ABEND IM MUSEUM
Clarinettissimo
Solokonzert mit dem Klarinettisten Ib Hausmann

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Zeitgenössische Kunst zeigen die „Lieblingsbilder“, die nur noch bis zum 4. November im Stadtmuseum zu sehen sind. Deshalb ist an diesem Abend auch das musikalische Programm der Neuen Musik gewidmet. Zu hören sind Werke von Strawinsky, Messiean und anderen. Auch eigene Kompositionen stellt uns der Klarinettist Ib Hausmann vor.

„Hausmann zählt zweifellos zu den führenden europäischen Klarinettisten“ (Deutschlandfunk).
Sein Auftritt: ein Höhepunkt im Hofheimer Konzertleben 2007.

DIENSTAG, 23.10.07, 20:00
ZUR AUSSTELLUNG „LIEBLINGSBILDER“:
Von der Leidenschaft, Kunst zu machen und Kunst zu sammeln.
Zwei Weisen von Gelungenheit
Vortrag von Prof. Dr. Otfried Schütz, Frankfurt

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Der Titel „Lieblingsbilder“ unserer aktuellen Ausstellung mit ihren 80 Leihgaben aus Privatbesitz deutet es schon an: Es geht nicht nur um die einmalige Gelegenheit, sonst nicht öffentlich zugängliche Werke von namhaften Künstlern aus Deutschland und Europa betrachten zu können. Thema ist vielmehr auch, und das durchaus gleichwertig, die Freude am Sammeln von Kunst. Wie befriedigend diese Leidenschaft ist, das beweisen nicht zuletzt die Statements, die einige der Leihgeber zum Katalog der Ausstellung beigesteuert haben.

Dr. Otfried Schütz, Professor für Kunstpädagogik an der Universität Frankfurt, der uns zuletzt mit seinem Lichtbildervortrag über die Junge Käthe Kollwitz begeisterte, wird uns an diesem Abend erklären, dass zum Gelingen von Kunst nicht nur die Rolle des Künstlers, sondern auch die des Betrachters und Sammlers gehört.
Es wird ein – im wahrsten Sinne – anregender Vortrag.

MITTWOCH, 10.10.07, 20:00
Lesung zur Buchmesse: Gastland Katalonien
MIQUEL DE PALOL
IM GARTEN DER SIEBEN DÄMMERUNGEN

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LESUNG DER DEUTSCHEN ÜBERSETZUNG:
STÉPHANE BITTOUN,
SCHAUSPIELER UND REGISSEUR, FRANKFURT

MODERATION: DR. VIKTORIA POLLMANN

Der 1953 in Barcelona geborene Katalane Miquel de Palol gilt heute als einer der bedeutendsten lebenden Autoren seiner Sprache. Zunächst als Lyriker hervorgetreten, veröffentlichte er inzwischen auch mehrere Romane, von denen „Im Garten der sieben Dämmerungen“ (1989) der erste ist. Das in seiner Heimat vielfach preisgekrönte Werk erscheint in diesem Herbst erstmals in deutscher Übersetzung im Aufbau-Verlag, Berlin.

Miquel de Palol © Luis Miguel Palomares

Der Roman spielt in der Zukunft. Nach einem Krieg versinkt Barcelona im Chaos. Einer Gruppe von drei Frauen und sieben Männern gelingt die Flucht aus der Stadt in ein märchenhaftes Schloss. Hier versucht die Gruppe, die schreckliche Gegenwart zu vergessen, indem man sich Geschichten erzählt. Geschichten, die sich wie kleine Steinchen eines Mosaiks im Laufe von sieben Tagen und Nächten zu einem großen Ganzen zusammenfügen – der Geschichte eines mächtigen katalanischen Familienclans.
Was ist dieses Buch? Bildungsroman, Krimi, Spionagethriller? Historischer, psychologischer und philosophischer Roman? Science-Fiction? – Finden Sie selbst die Antwort.
Der Autor wird uns ein Stück seines Romans im Original erleben lassen. Danach stellt der Schauspieler Stéphane Bittoun einen geschlossenen Abschnitt in der deutschen Übersetzung vor.
Dann eröffnen wir die Diskussion, die Sie noch bei Tapas und katalanischem Wein im persönlichen Gespräch fortsetzen können.

DIENSTAG, 18.09.07, 20:00
ZUR AUSSTELLUNG „LIEBLINGSBILDER“:
Kunst und Kapital.
Joseph Beuys und der Kunstbetrieb

Vortrag von Günter Minas, Mainz

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Die Theorie des erweiterten Kunstbegriffs von Joseph Beuys hat radikale Konsequenzen in Bezug auf die künstlerische Alltagspraxis, das politisch – gesellschaftliche Handeln, den Umgang mit Kunstwerken, ihre Präsentation, Bewahrung und Vermittlung. Der Vortrag zeigt Perspektiven und Fragestellungen aus der Sicht von Beuys auf und stellt sie anhand von Beispielen aus seiner Arbeit zur Diskussion. Der Referent Günter Minas, Kunstwissenschaftler und Publizist, ist ausgewiesener Beuys-Kenner.

SAMSTAG, 21.07.07
Kunstfahrt zur Documenta 12 in Kassel

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Gut gerüstet durch den Einführugsvortrag fahren wir am 21 Juli nach Kassel, um das „Museum der 100 Tage“ aus eigener Anschauung zu erleben. Den genauen Tagesablauf finden Sie unter Aktuelle Infos.Hin- und Rückreise als Gruppenreise mit der Bahn ab/bis Hofheim. Führung durch die Ausstellung in drei Gruppen zu 15 Personen. Da die Teilnehmerzahl auf 45 Personen begrenzt ist, empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung. Die zur Verfügung stehenden 45 Plätze sind leider ausgebucht.

DIENSTAG, 10.07.07, 20:00
Einführungsvortrag
Die Dokumenta 12 in Kassel
Mit der Kunsthistorikerin Doris Winkler

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Die 12. Documenta findet vom 16. Juni bis 23. September 2007 in Kassel statt. Sie ist auch diesmal der sommerliche Programmschwerpunkt im Kunstverein.
Bevor wir nach Kassel fahren, geben wir Ihnen Gelegenheit, sich in unserem Einführungsvortrag einen Überblick über das Neue und Ungewohnte zu verschaffen, das wir in der Ausstellung erleben werden.
Als Referentin des Abends konnten wir die Kunsthistorikerin Doris Winkler aus Bad Homburg gewinnen.

FREITAG, 01.06.07, 20:00
Der unerhörte Klang –
Robert Schumanns musikalische Poetik

Gesprächskonzert mit Matthias Fuchs

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Musikliebhaber in Hofheim kennen den Pianisten Matthias Fuchs, nicht zuletzt von den Konzerten, die er in früheren Jahren im Kunstverein Hofheim gegeben hat. Jetzt freuen wir uns darauf, ihm erneut zu begegnen, und diesmal wird der Komponist Robert Schumann im Mittelpunkt des Abends stehen.

Zum Programm gehören die Papillons op. 2 und der Carnaval op. 9 von Robert Schumann, denen der hervorragende Pianist Drei Préludes von Claude Debussy und das Andante spianato et Grande Polonaise op. 22 von Frederic Chopin gegenüberstellen wird. „Mit heiterem Charme“ – so eine frühere Kritik – wird der Künstler die Stücke erläutern und ihr Verständnis erleichtern.

Matthias Fuchs – für die, die ihn noch nicht kennen – gewann zahlreiche Preise und Stipendien, spielte in Klavierabenden und als Solist mit Orchester in vielen europäischen Ländern, Israel, den USA und Japan. Er machte Rundfunk- und Fernsehaufnahmen bei HR, WDR, Südwestfunk und ZDF. Seine CD-Veröffentlichungen umfassen Werke von Bach, Beethoven, Chopin und R.R. Klein. Fuchs unterrichtet an der Universität Mainz und der Frankfurter Musikhochschule und gibt regelmäßig Klavierkurse in Tokio und anderen japanischen Städten.

SAMSTAG, 12.05.07, 15:45
Die Jugendstilbäder in Bad Nauheim
Führung mit Frau Heidi Gellner

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Bad Nauheim beherbergt ein architektonisches Juwel: Der Sprudelhof und die Trinkkuranlage sind eins der größten und bedeutendsten Beispiele des Jugendstils in Deutschland.

Um 1900 war die Stadt ein Kurort von Weltrang. Der kunstsinnige hessisch-darmstädtische Großherzog Ernst-Ludwig zu Hessen und bei Rhein, der schon auf der Darmstädter Mathildenhöhe bedeutende Vertreter des Jugendstils zu einer freien Künstlerkolonie vereinigt hatte, gab den Auftrag zum Bau neuer, den gewandelten hygienischen und ästhetischen Vorstellungen der Zeit entsprechender Badehäuser (1905 – 1912), bei denen die Kunst ausdrücklich auch die Aufgabe der Wirtschaftsförderung hatte. Architekt war Wilhelm Jost unter Mitwirkung von Heinrich Jobst und weiteren Künstlern der „Mathildenhöhe“. Mehr auf der schönen Internetseite www.jugendstil-bad-nauheim.de.

Unsere Führung übernimmt dankenswerterweise Heidi Gellner, Vorstandsmitglied des engagierten Jugendstilverein Bad Nauheim e.V. Zum Ausklang treffen wir uns im Café-Restaurant König, Ludwigstr. 17.

FREITAG, 04.05.07, 20:00
FREITAG ABEND IM MUSEUM
Künstlerliebe
Musikalisch-literarische Erinnerung an George Sand und Frederic Chopin

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An diesem Abend begegnen wir erneut der uns schon so vertrauten Schauspielerin Renate Kohn. Zusammen mit ihrem Kollegen Wolfgang Heitz (Theater Mainz) liest sie aus Briefen und Texten, die den Zuhörern die problematische Beziehung der französischen Schriftstellerin und des polnischen Komponisten und Pianisten nahe bringen.

Natürlich erhält die Musik Chopins einen großen Raum in dieser interessanten und stimmungsvollen Reise durch das Leben des Künstlerpaares. Der Pianist Waldemar Martynel, mehrfach ausgezeichneter Ehrenpreisträger der Internationalen Chopin-Gesellschaft, interpretiert einfühlsam Klavierkompositionen von Frederic Chopin und Franz Liszt.

DONNERSTAG, 19.04.07, 20:00
„FREITAG“ ABEND IM MUSEUM
Museum im Wandel
Vortrag von Dr. Jan Gerchow
Direktor des Historischen Museums Frankfurt

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Kaum ein Frankfurter Museum stand in jüngster Zeit so sehr in der öffentlichen Diskussion wie das Historische Museum am Römerberg. Anlass ist zumeist die als brutal empfundene Architektur des Neubaus von 1968/1972, die so gar nicht in das Umfeld der Altstadt passt. Aber es geht um mehr als Äußerliches, denn der Bau steht auch zeitgerechter inhaltlicher Museumsarbeit im Wege. Deshalb wird er nun wohl auch bald durch einen geeigneteren Neubau ersetzt.

Dies ist die Ausgangssituation, die uns veranlasst hat, den neuen Leiter des Historischen Museums, Dr. Jan Gerchow, in den Kunstverein einzuladen. Er hat als erfahrener Museumsmann und Ausstellungsmacher die Aufgabe, eine überzeugende museologische Neukonzeption für sein Haus zu entwickeln und im Zusammenhang mit einer neuen architektonischen Lösung umzusetzen. Deshalb ist er wie kaum ein anderer berufen, uns auch ganz allgemein und unabhängig von der Fachrichtung seines – auch über große Kunstschätze verfügenden – Hauses über die Anforderungen an und die Konzepte für heutige Museumsarbeit zu berichten – vom Sammeln bis zum Vermitteln.

Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion und im Anschluss – auch wenn es diesmal ein Donnerstag ist –
auf anregende Gespräche bei Häppchen und einem Glas Wein.

MITTWOCH, 21.03.07, 18:30
HISTORISCHES MUSEUM FRANKFURT
Ausstellung „Hesseköpp“
Portraits von F. W. Bernstein

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Caricatura, das Museum für komische Kunst im Historischen Museum Frankfurt, zeigt zurzeit Bilder von
F. W. Bernstein, der zu den Alt- und Großmeistern der deutschen Hochkomik zählt. Präsentiert wird eine einmalige Portraitsammlung hessischer Persönlichkeiten: Goethe und die Brüder Grimm, Adorno und Habermas, Grzimek, Reich-Ranicki, Roland Koch, die Kollegen der Neuen Frankfurter Schule und die Mitglieder des Neuen Frankfurter Schulorchesters … Zart getuscht oder scharf umrissen, aber stets mit unverkennbarem Strich.

F. W. Bernstein arbeitete als Redakteur für die Satirezeitschriften „Pardon“ und „Titanic“, gehört zu den Kernmitgliedern der Neuen Frankfurter Schule und war Professor für Karikatur und Bildgeschichte an der Hochschule der Künste in Berlin. Sprichwörtlich ist sein Zweizeiler „Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche.“

Eine Einführung gibt der Kurator der Ausstellung Achim Frenz.

Mit dem Besuch der Ausstellung lernen wir das vor großen Veränderungen stehende Historische Museum Frankfurt in seinem Istzustand kennen. Er ist damit auch Vorbereitung auf den Vortrag seines neuen Direktors
Dr. Jan Gerchow bei uns am 19. April 2007.

DONNERSTAG, 01.03.07, 20:00
Mitgliederversammlung

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Zuerst kommt die Pflicht.

Aber nach den üblichen Regularien widmen wir uns im zweiten Teil des Abends gleich wieder der Kunst.
Waren die Menschen früher besser als heute? Oder sind wir auch heute noch die Narren, die wir immer schon waren?

Die Antwort auf diese Fragen gibt uns der Dichter, Jurist und Politiker Sebastian Brant, dessen Geburtstag sich 2007 zum 550. Mal jährt. Der Schauspieler Jochen Nix liest aus der großen Moralsatire „Das Narrenschiff“ von 1494. Dazu spielt Angelika Oertel-Beuse alte Musik auf historischen Lauten.

FREITAG, 16.02.07, 20:00
Vortrag mit Lichtbildern
Die Kunst der jungen Käthe Kollwitz
Von Dr. Alexandra von dem Knesebeck

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Mit 57 Grafiken aus der Sammlung Helmut Goedeckemeyer eröffnete die Hofheimer Künstlerin, Sammlerin und Galeristin Hannah Bekker vom Rath 1947 ihr „Frankfurter Kunstkabinett“. Jetzt wird der größte Teil der damals ausgewählten Werke, ergänzt um einige weitere, in einer sehenswerten Ausstellung im Stadtmuseum Hofheim gezeigt.

Als Verfasserin des zweibändigen Werkverzeichnisses von Käthe Kollwitz ist die Göttinger Kunsthistorikerin Dr. Alexandra von dem Knesebeck eine der besten Kennerinnen von Leben und Werk der Künstlerin, die, geprägt von persönlichen Erfahrungen, „wirken wollte in dieser Zeit, in der die Menschen so ratlos und hilflos sind.“ Auf den Vortrag über die künstlerische Entwick-lung der jungen Käthe Kollwitz darf man daher gespannt sein.

Die Ausstellung ist an diesem Abend geöffnet.

FREITAG, 02.02.07, 20:00
FREITAG ABEND IM MUSEUM
Ursula Illert liest Gedichte von Wislawa Szymborska
„Manche mögen Poesie“

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Manche –
das heißt nicht alle.
Nicht einmal die Mehrheit, sondern die Minderheit.
Abgesehen von Schulen, wo man mögen muss,
und von den Dichtern selbst,
gibt’s davon etwa zwei pro Tausend.

Mögen –
die Verse der bedeutenden polnischen Lyrikerin, die 1923 in Kórnik bei Posen geboren wurde. Und es sind nicht wenige. Wislawa Szymborska erhielt für ihr Werk den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt und den Herder-Preis. 1996 wurde sie mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Mögen auch Sie?

Poesie –
„voller Weisheit, Güte, Humor und auch Schmerz über
all das, was uns in unserem Leben ratlos macht und verletzt“ (Elke Heidenreich)?

Eine Auswahl der Gedichte liest die bekannte Schauspielerin Ursula Illert. Musikalisch begleitet den Abend der Gitarrist Sebastian Noeske. Die Moderation hat Frau Dr. Viktoria Pollmann, die auch einige Verse in polnischer Sprache vortragen wird.