Veranstaltungen 2009

FREITAG, 27.11.09, 20 UHR
FREITAG ABEND IM MUSEUM
Prof. Dr. Otfried Schütz spricht über: Das romantische Element in der Kunst des Anselm Kiefer

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2008 erhielt der Maler und Bildhauer Anselm Kiefer als erster bildender Künstler den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Dies war für uns Anlass, dem heute international anerkannten, aber nicht immer unumstrittenen Künstler einen „Freitag Abend“ zu widmen. Mit der (oft politischen) Thematik seiner Arbeiten und den außergewöhnlichen Techniken, mit denen er sie ausführt, nimmt der Antes- und Beuys- Schüler eine besondere Stellung in der Gegenwartskunst ein. Professor Otfried Schütz, emeritierter Professor für Kunstpädagogik an der Universität Frankfurt, wird sich Leben und Werk Kiefers unter dem besonderen Aspekt des Romantischen in dessen Kunst nähern. Nicht zuletzt aufgrund seiner persönlichen Bekanntschaft mit dem Künstler ist er hierfür ein besonders berufener Referent.

FREITAG, 13.11.09, 20 UHR
FREITAG ABEND IM MUSEUM
Almut Frenzel, Violine, Vaida Rozinskaite, Viola, und Corinna Schmitz, Violoncello, spielen Trios von Haydn, Gideon Klein und Beethoven

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Noch einmal kommt in diesem Jahr die junge, aus Hofheim stammende, großartige Geigerin Almut Frenzel in die Kreisstadt, diesmal als Kammermusikerin. Begleitet wird sie von der Litauerin Vaida Rozinskaite und der Frankfurterin Corinna Schmitz. Gemeinsame Basis der drei Musikerinnen ist das Frankfurter Opern- und Museumsorchester, dem sie als Mitglieder oder regelmäßiger Gast angehören. Gemeinsam ist ihnen auch ihre Liebe zur Kammermusik, die sie in verschiedenen Ensembles mit inzwischen großer Erfahrung erfolgreich pflegen.

almut frenzel
Almut Frenzel

Das attraktive Programm unseres Abends:

Joseph Haydn: Streichtrio op. 53, 1, G-Dur

Gideon Klein: Streichtrio, komponiert 1944/45

Ludwig van Beethoven: Streichtrio op. 9, 1, G-Dur.

FREITAG, 16.10.09, 20 UHR
ZUR BUCHMESSE: GASTLAND CHINA
Chen Jianghong: An Großvaters Hand.
Meine Kindheit in China

Eine autobiografische Bildergeschichte

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Dies ist eine ganz besondere „Lesung“. Nicht nur, weil Chen Jianghong heute ein international anerkannter und bedeutender Illustrator ist, der mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde. Sondern auch, weil er in seinem eindrucksvollen neuen Buch ganz persönlich durch eine erschütternde Epoche der jüngsten Weltgeschichte führt, die er als Kind selbst erlebte: Maos Kulturrevolution. Besonders ist natürlich auch, dass es sich um eine – großartig gezeichnete – Bildergeschichte handelt, die für Kinder bestimmt, aber für Erwachsene ebenso spannend ist: Wir werden sie in Gänze auf der Leinwand erleben. Danach wird Chen Jianghong, moderiert von dem Sinologen Dr. Ernst Vierheller, dem Publikum zum Gespräch über sein Werk zur Verfügung stehen. Die deutsch-englische Übersetzung besorgt Frau Inge Franck.

chen jianghong

Chen Jianghong kam 1987 als Austauschstudent nach Paris, wo er noch heute lebt.

DONNERSTAG, 08.10.09, 18 UHR
ZU GAST BEI HOFHEIMER KÜNSTLERN (4)
Atelierbesuch bei Barbara Schönwandt:
Aspekte von Bewegung

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Barbara Schoenwandt
Barbara Schönwandt: Aus der Werkgruppe „Anke tanzt“


Barbara Schönwandt lebt und arbeitet seit 1974 in Hofheim. Ihre Ausbildung erhielt sie 1956 – 1960 an der staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe. Ihre vielseitigen Arbeiten zeigte sie in zahlreichen Einzelausstellungen und bei Beteiligungen in Deutschland, Belgien und in den Niederlanden.

In jüngerer Zeit beschäftigte sie sich besonders mit verschiedenen Aspekten von Bewegung. Dazu entstanden Arbeiten in Form von Zeichnungen (siehe oben), Malerei, Fotografien, Rauminszenierungen, Installationen, Performances und experimenteller Bewegungsarbeit. Eine spannende Begegnung mit einer hochinteressanten Künstlerin.

Atelier der Künstlerin in Diedenbergen

FREITAG, 18.09.09, 20 UHR
FREITAG ABEND IM MUSEUM
Prof. Dr. Gert Krell spricht über „Schatten der Vergangenheit. NS-Zeit, Holocaust und Nahost-Konflikt

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Auch von seriöser Seite wird immer wieder die These vertreten, der Staat Israel sei nicht zuletzt eine indirekte Folge des Nazi-Regimes und seiner verbrecherischen Vernichtungspolitik gegenüber den Juden. Damit aber geraten auch die Auswirkungen der israelischen Staatsgründung auf die Palästinenser in die Debatte über die NS-Zeit. Im arabischen Raum ist allemal die Einschätzung verbreitet, letztendlich seien die Palästinenser Folgeopfer des europäischen Antisemitismus. Professor Krell geht der Frage nach, ob und wieweit die Gründung des Staates Israel tatsächlich mit NS-Zeit und Holocaust zusammenhängt, und erörtert dabei die Einwanderung der 1930er und 40er Jahre, die Auswirkungen der Judenverfolgung auf die Programmatik des Zionismus, die Rolle der arabischen Kollaboration mit Hitler-Deutschland und des isla-misierten Antisemitismus im Nohostkonflikt.

gert krell

Der Hofheimer Dr. Gert Krell, Jahrgang 1945, hat Anglistik, Geschichte und Politikwissen-schaft studiert. 1984 habilitierte er sich für das Fach Internationale Beziehungen. Er war 1971-1983 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und 1984-1995 Forschungsgruppenleiter bei der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). Von 1995-2006 lehrte er als Professor für Internationale Politik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

SAMSTAG, 29.08.09, 20 UHR
Abschlusskonzert der 11. Hofheimer Orchesterwoche:
Felix Mendelssohn-Bartholdy zum 200. Geburtstag

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Unter der Leitung von Hans-Georg Dechange und Berthold Mann-Vetter spielen das Orchester der Orchesterwoche und die Sinfonietta Hofheim Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy:
Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64
Ouvertüre „Die Hebriden“ op. 26
Ouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“ op. 27

Solistin des berühmten Violinkonzerts, das der Komponist 1844 in Bad Soden vollendete, ist Almut Frenzel. Die hervorragende Geigerin wurde 1978 in Hofheim geboren. Sie ist seit 2004 Mitglied des Frankfurter Museumsorchesters.

Der Kunstverein Hofheim unterstützt das Konzert im Rahmen seiner regelmäßigen Zusammenarbeit mit der Musikschule Hofheim als Mitveranstalter.

Stadthalle Hofheim

SAMSTAG/ SONNTAG, 01./02.08.09
Kunstreise nach Schwäbisch Hall:
Museen Würth und Freilichtfestspiele

FREITAG, 10.07.09, 20 UHR
OPEN AIR IM ALTEN WASSERSCHLOSS
„Und auf einmal steht es neben dir“
Ein Ringelnatz-Abend mit Achim Barrenstein (Szenische Lesung) und Waltraut Bartl (Klavier)

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Unseren diesjährigen Beitrag zum KreisStadtSommer gestalten wir literarisch-musikalisch, mit skurrilen und subtilen Gedichten und Geschichten von Joachim Ringelnatz, inszeniert und vertont durch den Schauspieler Achim Barrenstein und die Pianistin Waltraut Bartl.

Achim Barrenstein und Waltraud Bartl

Joachim Ringelnatz (1883-1934) hatte ein bewegtes Leben: von der kaufmännischen Lehre über die Seefahrt bis zu seinen Auftritten im Münchner Künstlerlokal Simplizissimus. Diese Vielfalt an Erfahrungen, Höhenflügen wie Tiefschlägen, zeigt sich – mal humorvoll, mal melancholisch – in seinem Werk. Und genau so werden es uns Achim Barrenstein und Waltraut Bartl erleben lassen. Die beiden Künstler sind in Hofheim in guter Erinnerung, seit sie ihr Publikum im letzten Jahr mit einem Wilhelm Busch-Abend begeisterten.

Altes Wasserschloss, Kellereiplatz. 

SAMSTAG, 20.06.09, 17 UHR
ZU GAST BEI HOFHEIMER KÜNSTLERN (3)
Atelierbesuch bei Helgard Kyritz-Trenk

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Helgard Kyritz-Trenk: Seltsame Vögel
Helgard Kyritz-Trenk: Seltsame Vögel

Die 1940 in Hofheim geborene Künstlerin arbeitete nach dem Studium an der Werkkunstschule Offenbach freiberuflich als Grafikerin.

Mit der Übernahme ihres Elternhauses, des historischen „Landsbergs“, öffnet sich ihr ein Fundus. Es bildet sich ihr „Neuer Blick auf Altes“. Inspiriert und fasziniert von den unterschiedlichsten Materialien scheinbar wertloser Fundstücke entsteht u. a. bei Auslandsaufenthalten eine Serie von Objekten. Sie erzählen Geschichten von Vergänglichkeit.

Historisches Haus Landsberg

FREITAG, 19.06.09, 20 UHR
STADTMUSEUM HOFHEIM
Vortrag von Reinhard Pabst
„Mendelssohn und die Frauen – Neues zu einem alten Thema“

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Im Heizungskeller eines Privathauses in Süddeutschland entdeckte Reinhard Pabst die Tagebücher des Leipziger Medizinalrats Clarus, der der Hausarzt von Mendelssohn-Bartholdy war. Darin fand der Kulturhistoriker manch Neues zur Biografie des großen Komponisten, das er uns in seinem Vortrag vorstellt. Diese Entdeckungsgeschichte hat Methode. Pabst, den die Presse als Archivmaus, Trüffelschwein, Schatzsucher und Literaturdetektiv beschreibt, hat sich darauf spezialisiert, „auf Dachböden und in Dorfarchiven nach Dingen zu suchen, deren Existenz in der akademischen Welt als ausgeschlossen gilt“ (FAZ). Der Erfolg dieser Quellenjagd schlägt sich in zahlreichen Veröffentlichungen nieder, u. a. zu Georg Büchner, Thomas Mann oder Theodor W. Adorno.

mendelssohn

Eine gemeinsame Veranstaltung von Stadtmuseum, Mendelssohn-Gesellschaft Main-Taunus und Kunstverein zur Ausstellung „Felix“ (ab 7.6.09 im Stadtmuseum), die an diesem Abend geöffnet ist.

FREITAG, 05.06.09, 20 UHR
STADTHALLE HOFHEIM
Gesprächskonzert mit Matthias Fuchs, Klavier
„Maurice Ravel – Meister der Masken“ Details

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Ein Abend ganz im Zeichen Maurice Ravels. Und ein weiteres Mal ein Gesprächskonzert mit Matthias Fuchs, der nicht nur ein ausgezeichneter Pianist ist, sondern es ebenso kompetent wie eloquent versteht, vor seinen Zuhörern Leben und Werk der von ihm vorgestellten Komponisten lebendig werden zu lassen. Auf dem Programm stehen neben Ravels frühen „Jeux d’eaux“ die Zyklen „Miroirs“ und „Gaspard de la Nuit“. Und dazwischen spricht Fuchs über Ravels musikalische Poetik, seine musikgeschichtliche Bedeutung und seine Persönlichkeit.

Matthias Fuchs

Die Tradition der deutschen Romantik mit ihrem Leitbild Beethoven hat in der Wahrhaftigkeit des Selbstausdrucks die höchste Tugend des Komponisten gesehen. Hier vollzieht Ravel die völlige Umkehr. In den vorgestellten Werken wie auch sonst in seinem von vollendeter Organisation geprägten Schaffen verschwindet der Komponist völlig hinter seinen virtuos gehandhabten Masken.

Professor Matthias Fuchs lehrt Klassik (Klavier) an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg- Universität Mainz.

SONNTAG, 03.05.09, 19 UHR
KONZERTE JUNGER KÜNSTLER
Frederic Belli, Posaune
Johannes Fischer, Schlaginstrumente

Neue Musik

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Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs, Preisträger des Internationalen Musik-Wettbewerbs der ARD sind beide. Sie spielen als Solisten, Kammermusiker, mit großen Orchestern und auf bedeutenden Festivals.

belli und fischer

Heute stellen sich also wieder zwei im wahrsten Sinne ausgezeichnete junge Musiker in Hofheim vor. Auch ihr Programm, es enthält ausschließlich Werke der Neuen Musik, dürfte hierzulande noch nicht zu hören gewesen sein. Es gibt Werke von Iannis Xenakis, Roger Reynolds, Richard Barrett, Luciano Berio und eine eigene Komposition des Schlagzeugers Johannes Fischer.

Es freut uns, dass wir den Hofheimer Musikfreunden dieses außergewöhnliche Konzert in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikrat (Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler) anbieten können. Erleben Sie mit uns einen spannenden Abend!

DIENSTAG, 31.03.09, 20 UHR
ZUR AUSSTELLUNG IM STADTMUSEUM
Lichtbildervortrag von Martin Pudenz, Fotograf
Die Fotografie ist das Licht im Dunkel unserer Erinnerungen. Fotografische Druckverfahren

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Die künstlerisch gestaltete Fotografie beginnt mit der Aufnahme. Vollendet ist sie aber erst mit der Wiedergabe auf Papier. Die Kunstfotografen um 1900 entwickelten hierzu aufwendige Drucktechniken. Zu welch eindrucksvollen Ergebnissen das führt, das zeigt die neue sehenswerte Ausstellung im Stadtmuseum: „Kunstfotografie um 1900“ (8.3. bis 24.5. 2009).

pudenz

Mit den fotografischen Druckverfahren und ihrer künstlerischen Wirkung setzt sich der Lichtbildervortrag des Frankfurter Lichtbildners Martin Pudenz auseinander. Pudenz ist für dieses Thema ein besonders berufener Referent. Als einer der anerkanntesten deutschen Landschafts- und Portraitfotografen hat er für seine Arbeiten selbst eins der traditionellen Druckverfahren, den Bromöldruck, weiterentwickelt.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Stadtmuseum, Marta- Hoepffner-Gesellschaft und Kunstverein. Die Ausstellung ist an diesem Abend geöffnet.

DONNERSTAG, 1. UND 26.03.09, 18 UHR
ZU GAST BEI HOFHEIMER KÜNSTLERN
Atelierbesuch bei Kai Pfankuch
Künstlerbücher zu literarischen Werken des 19. und 20. Jahrhunderts

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Kai Pfankuch ist Maler, Grafiker und vor allem ein hervorragender zeitgenössischer Buchkünstler. In großflächig Seiten übergreifenden Bildfolgen begleiten seine Illustrationen die Werke von Autoren des späten 19. und des 20. Jahrhunderts, Camus, Beckett, Kafka, Ionesco zum Beispiel. Er erscheint dabei als gleichberechtigter Partner der Autoren. Kai Pfankuch druckt in der Werkstatt der Städelschule und bringt seine Bücher in Kleinstauflagen in seinem eigenen Verlag Ikarus Presse heraus. Die künstlerische Auseinandersetzung mit den literarischen Texten inspiriert ihn oft zu Gemälden und Einzelgrafiken, zu denen eindrucksvolle Portraits „seiner“ Autoren gehören.

kai pfankuch
 Foto: Sabine Kristan

Zu seiner Arbeit sagt er selbst: „Eine textspezifische Verbindung von Wort und Bild zu schaffen, ohne deren relative Eigenständigkeit und Differenz in Frage zu stellen, sowie die Aufnahme zeit- und kunstgeschichtlicher Bezüge bilden das grundlegende Konzept der Bücher. Mit den Mitteln der bildnerischen Allegorie wird die Sinnbewegung der Texte aktualisiert.“

Atelier des Künstlers

FREITAG, 06.03.09, 20 UHR
FREITAG ABEND IM MUSEUM
Autorenlesung: F. C. Delius
Die Minute mit Paul McCartney

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Friedrich Christian (F.C.) Delius: Geboren 1943 in Rom, aufgewachsen im Nordhessischen, promovierter Germanist, Verlagslektor, freier Schriftsteller, Lyriker, Romancier, vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2008 als 35. Stadtschreiber von Bergen. Hervorgetreten ist das Mitglied des deutschen P.E.N. – Zentrums und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung seit den 1960er Jahren mit gesellschaftskritischer Lyrik und do-kumentarischen, vielfach satirischen Texten. Später schrieb er Romane, die vorwiegend Themen aus der bundesrepublikanischen Wirklichkeit aufgreifen. Viel Lob erhielt er zuletzt für die autobiografische Erzählung „Bildnis der Mutter als junge Frau“ (2006).

f.c. Delius

Heute liest der Autor aber aus „Die Minute mit Paul McCartney“. Die 2005 erschienenen „Memo-Arien“ drehen und wenden 66 Mal ein und denselben eigentlich banalen Vorfall, der sich angeblich 1967 im Londoner Regents Park ereignet hat: Der Hund des Beatles Paul McCartney beißt zwei junge Deutsche beim Fußballspiel. Aber was der Autor daraus macht, wie er die Geschichte stilistisch, formal und perspektivisch verändert, das hat großen Witz. Diese kurzen Stücke eignen sich natürlich besonders gut dazu, vorgelesen zu werden – und auch das kann F. C. Delius ganz hervorragend.

FREITAG, 20.02.09, 20 UHR
Mitgliederversammlung
Jochen Nix liest Christian Morgenstern

SAMSTAG, 31.01.09, 20 UHR
15 JAHRE „KLEZMERS TECHTER“
Klezmers Techter mit ihrem Jubiläumsprogramm „Blue Nigun“
Klezmer, Jazz und Swing

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Klezmers Techter, das sind die Hofheimerin Sabine Döll (Flöten und Kontrabass), die Frankfurterin Gabriela Kaufmann (Klarinetten und Saxofon) und die Berlinerin Franka Lampe (Akkordeon). Angeregt durch den weltberühmten israelischen Klarinettisten Giora Feidman hat sich das Ensemble der osteuropäischen Klezmermusik verschrieben, mit großem Erfolg, so dass die Künstlerinnen 2009 das 15-jährige Jubiläum feiern können. Ihr erstes Konzert im Jubiläumsjahr geben sie an diesem Abend zu unserer großen Freude im Kunstverein, der das Ensemble von Anfang an begleitet hat. Ihre begeisternden Konzerte in Hofheim sind in allerbester Erinnerung.

Klezmers Techter

Aus Anlass ihres Jubiläums präsentieren die Künstlerinnen ein neues Programm: Blue Nigun. Das ver-spricht mit der Erweiterung des Instrumentariums um Saxofon und Kontrabass ganz neue interessante Klänge und erlaubt Ausflüge in Jazz und Swing. Aber natürlich bildet die traditionelle Klezmermusik nach wie vor die Basis – für Virtuosität, Spannung, Melan-cholie, ausgelassene Freude und das einmalige Miteinander, mit dem die Musikerinnen faszinieren.

FREITAG, 16.01.09, 20 UHR
FREITAG ABEND IM MUSEUM
ECHT – FALSCH!
Las Vegas – Eine Bilderreise ins Quasi-Echte

VORTRAG VON INGRID MANZANO STEIN

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Wenn die Hofheimer Künstlerin Ingrid Manzano Stein von ihrer zweiten Heimat Venice (Los Angeles) aus nach Venedig reist, dann führt sie der kürzeste Weg nach … Las Vegas. Da, in der Wüste Nevadas, geht sie ganz bestimmt trockenen Fußes über den Markus-platz. Und nach Paris hat sie es auch nicht weit: Denn der Eifelturm steht gleich nebenan. Originale europä-ische Architektur also in ihrer amerikanischen Interpre-tation… Fassaden, Bühnen… und die Wirklichkeit dahinter…

Ingrid Manzano Stein

Las Vegas, das Disneyland für Erwachsene, ist nicht mehr nur die berüchtigte Vergnügungs- und Glück- spielstadt in der Wüste, sondern auch eine beispielhafte Installation des american way of life, die manche unserer Klischee-vorstellungen bedient. Die Stadt ist aber in den letzten Jahrzehnten auch eine Spielwiese der Stararchitekten unserer Tage.

Ingrid Manzano Stein richtet an diesem Freitag Abend im Museum ein spannendes und unterhaltsames Spotlight auf die Stadt der Illusionen und Illuminationen, der Traumwelt für den kurzen Ausstieg aus dem Alltag.