Konkrete Kunst im Stadtmuseum

Alea jacta est – eine Arbeit von Ingrid Hornef

Auch wenn die Corona-Krise noch lange nicht abgehakt ist, sind Besucherinnen und Besucher im Stadtmuseum Hofheim willkommen. Bis zum 13. September wird dort die Ausstellung „Zeitgleich – Spielfelder des Zufalls“ mit Werken von Ingrid Hornef zu sehen sein. Darin werden Arbeiten der konkret-konstruktiven Kunst zu sehen sein, mit der sich die Hofheimer Künstlerin neben ihren großformatigen Steinskulpturen und Installationen im öffentlichen Raum seit 1997 beschäftigt.

Aber was ist Konkrete Kunst, wie wir sie auch von Künstlern wie Marc Rothko oder Victor Vasarely kennen? Konkrete Kunst ist ungegenständlich, bildet nichts ab, arbeitet nur mit den künstlerischen Ausdrucksmitteln Farbe, Form und Linie und schafft damit doch Bilder, die die Sinne des Betrachters berühren. Die Anfänge der nicht gegenständlichen Kunst gehen rund 100 Jahre zurück. Konkrete Kunst wurde zu einem bestimmenden Faktor der Kunst des 20. Jahrhunderts. Unter ihrem Dach entwickelten sich vielfältige Strömungen.

Dieses Video eines sehr interessanten Gesprächs von Ingrid Hornef mit der Kunsthistorikerin Dr. Lida von Mengden zu diesem Thema ist eine schöne Einführung zu dieser Ausstellung.

Die Hofheimer Künstlerin Ingird Hornef

Für den Museums- und Ausstellungsbesuch gelten während der Corona-Pandemie die bekannten Schutz- und Hygienemaßnahmen. So gibt es eine Besucherbegrenzung pro Ausstellungsraum und eine optimierte Besucherführung. Es gilt die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern, und es ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dieser kann mitgebracht oder an der Kasse erworben werden. Die Öffnungszeiten sind Dienstag 10 bis 13 Uhr, Dienstag bis Freitag 14 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr.